Nichts geht über frisch getoastetes Banana Bread!
Zum Glück schmeckt Bananenbrot aber in jeglicher Form gut. Und meiner Meinung nach, als Muffin fast am besten. Diese Bananenbrot Muffins eignen sich wunderbar zum Frühstück – oder als gesunder Snack für zwischendurch. Dank ihrer handlichen Grösse sind sie auch schnell eingepackt und ready to go.
Und sollte mal der seltene Fall eintreten, dass welche übrig bleiben: einfach einfrieren und nach Lust und Laune wieder auftauen.
Mein Tipp für den ultimativen Banana Bread Genuss: kurz im Backofen aufgewärmt und mit etwas Butter oder Margarine bestrichen, schmecken sie nun wirklich am besten. Yummy!

12 Muffins

Zutaten:

180 g ENJOY FREE! glutenfreie Universalmehlmischung
40 g glutenfreie Haferflocken
1 EL Leinsamen, geschrotet
2 TL Backpulver (½ Päckli)
½ TL Salz
120 ml Kokosöl (oder 4 EL Kokosfett)
150 g Birkenzucker
2 Eier
1 TL Zimt
3 reife Bananen
90 g Walnüsse, gehackt
2 EL Kürbiskerne, gehackt
2 EL Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
  2. Das Mehl, die Haferflocken und die Leinsamen mit dem Backpulver und Salz vermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel das Kokosöl mit dem Zucker vermischen. Dann nacheinander die Eier unterrühren und Zimt dazu.
  4. Die Bananen mit der Gabel zu einem Mus zerdrücken. Dieses dann zur Schüssel mit den feuchten Zutaten hinzufügen und gut mischen.
  5. Trockene und feuchte Zutaten vermischen, bis ein glatter, noch leicht dickflüssiger Teig entsteht.
  6. Die Walnüsse und Kürbiskerne hacken und ¾ davon zusammen mit den Sonnenblumenkernen untermengen.
  7. Den Teig in 12 Muffin-Förmchen oder in ein gefettetes Muffin-Blech füllen.
  8. Mit den restlichen Nüssen und Körnern belegen.
  9. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Rille für etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Zusatzinformationen:

  • Dieses Rezept ist glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, fructosearm und ohne raffinierten Zucker.
  • Für eine FODMAP-arme Variante kann der Birkenzucker durch normalen Haushaltszucker ersetzt werden.
  • Für eine vegane Zubereitung die Eier durch Eiersatz oder Leinsamen- / Chia-Eier ersetzen.
  • Das Kokosöl bzw. Kokosfett am einfachsten kurz in der Mikrowelle schmelzen.
  • Als Alternative zum Kokosöl kann auch Sonnenblumen- oder Rapsöl verwendet werden.

Rezept und Fotos von Angela Ruoss

Angi bezeichnet sich selber als «the intolerant wanderer» – die intolerante Reisende. Denn obwohl sie ihre Heimat liebt, ist die gebürtige Schweizerin oft irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs. Dabei immer im Gepäck: ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Neben einer Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität, leidet sie an Fruktose- und Laktoseintoleranz und verträgt zudem weder Zwiebeln noch Knoblauch. Entsprechendes Essen zu finden ist also gar nicht so einfach. Aus diesem Grund hat sie intolerant.me ins Leben gerufen. Eine Plattform für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, auf der sie Empfehlungen von Betroffenen weltweit kuratiert. Ihre eigenen Tipps teilt sie zudem auf ihrem Instagram-Profil. Damit will sie andere reisebegeisterte Intolerante ermutigen ebenfalls die Welt zu erkunden. Darüber hinaus erfindet sie ständig neue Rezepte, die sich sich sowohl zuhause als auch unterwegs ganz einfach zubereiten lassen. Denn egal ob im Campervan, Hotel oder Airbnb, mit ein paar Tricks, kann man überall auf seine Ernährung achten.

Rezepte und Berichte rund ums Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt’s sowohl auf ihrem Blog www.theintolerantwanderer.com als auch auf Instagram: @theintolerantwanderer.