Gas- oder Kohlegrill, das ist hier die Frage. Für wen ist welche Variante geeignet? Was ist bequemer, womit lässt sich das beste Ergebnis erzielen? Hier ein kurzer Überblick.

Gasgrill

  • Mit Gas grillieren ist bequem: Ventil aufdrehen und einige Minuten warten, schon kann es losgehen. Das spart Zeit und erfordert wenig Vorbereitung.
  • «Für Grill-Neulinge würde ich einen Gasgrill empfehlen, weil die Temperatur leichter zu regulieren ist», sagt Grillmeister Ueli Bernold. Wird die Hitze zu gross, kann leicht gegengesteuert werden.
  • Durch verschiedene Einstellungen der Brenner lassen sich bequem unterschiedliche Temperaturzonen für einzelne Garstufen einrichten.
  • Besonders in Städten ist der klassische Kohlegrill durch die mögliche Rauchentwicklung manchmal verboten – auch die Nachbarn freuen sich nicht immer über den Geruch. Mit dem Gasgrill gibt es diese Probleme nicht.

Kohlegrill

  • Der klassische Holzkohlegrill ist für die meisten überzeugten Grillierer natürlich der Favorit», sagt Grill-Ueli, für ihn macht diese Art zu grillieren den meisten Spass.
  • Bei kurz Grilliertem gibt es keinen geschmacklichen Unterschied. «Erst wenn ich gewisse Raucharomen möchte, dann kann ich beim Holzkohlegrill im Gegensatz zum Gasgrill mit verschiedenen Holzsorten wie Buche, Kirsche oder Apfel einzigartige Aromen erzeugen», erklärt Grill-Ueli. Raucharomen schafft man mit dem Gasgrill zwar auch. «Das ist aber nicht dasselbe.»
  • Besonders beliebt ist momentan der Holzkohle-Keramikgrill. Grill-Ueli: «Mit ihm komme ich länger mit der Holzkohle aus, zusätzlich nimmt die Keramik Feuchtigkeit auf und kann diese auch wieder abgeben. Das Fleisch bleibt also viel saftiger als bei trockener Hitze im Kugelgrill.» Durch die Feuchtigkeit ebenfalls optimal im Keramikgrill: Brot backen.