Innere Ruhe finden

Möchtest du den Alltag gelassener meistern? Sehnst du dich nach innerer Ruhe? Möchtest du einfach mehr vom Leben haben? Dann empfehle ich dir, achtsamer zu sein. Ich verrate Dir einige Übungen, die du ganz leicht in den Alltag einbauen kannst.

Achtsamkeit heisst, dich und deine Umgebung genau wahrzunehmen, also die Farben, die Düfte, die Geräusche und auch deine Emotionen oder wie sich dein Körper gerade anfühlt. So bist du ganz im Moment. Und das führt dazu, dass sich dein Stresslevel senkt, dass du dich entspannst und besser konzentrieren kannst. Das Beste dabei: Du musst dafür nicht dein ganzes Leben umkrempeln, sondern kannst dich immer für kurze Zeit ausklinken – egal, was du tust oder wo du gerade bist.

In die Natur gehen

Für mich der beste Ausgleich zum harten Training: einfach im Wald spazieren gehen oder an einem Bach sitzen und nichts tun. Nur schauen, hören, riechen, fühlen. Ich sehe dem Zitronenfalter zu, wie er von Blüte zu Blüte gaukelt, ich lausche den Amseln, ich spüre die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Ich nehme alles intensiv wahr und sauge es richtig in mich rein. So kann ich total gut abschalten und auftanken und mein Gedankenkarussell kommt zur Ruhe.

Pausen einlegen

Kennst du das? Am Morgen läutet der Wecker und schon geht die Hektik los: schnell frühstücken, ab zur Arbeit, mittags rasch was essen und dann Abends wieder nach Hause hetzen. Stopp! Lerne, bewusst innezuhalten und hol dir dadurch Kraft. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer leicht ist – aber es lohnt sich. Hilfreich dabei ist tiefes Atmen, und ich konzentriere mich auch gern auf meine Arme oder Beine. So nehme ich meinen Körper bewusst wahr und komme aus der Stressspirale raus. Du kannst dir auch kleine Rituale zulegen: Ich gönne mir zwischendurch einen Tee aus frischen Kräutern – am liebsten aus frischer Pfefferminze (erhältlich bei ALDI SUISSE). Diesen geniesse ich ganz bewusst, ohne Handy nebenbei.

Bewusst atmen

Ein und aus, ein und aus – und zwar aus dem Bauch heraus. Diese kleine Übung hilft mir in stressigen Situationen, ganz bei mir zu bleiben und nicht den Überblick zu verlieren. Wichtig dabei ist eine tiefe Bauchatmung: Meine Bauchdecke hebt sich, die Luft strömt über die Nase in meine Lungen, dann atme ich über den Mund aus und merke, wie sich die Bauchdecke wieder senkt. Mit dieser Achtsamkeitsübung kann ich mich wirklich schnell beruhigen und zentrieren.

Langsamer werden

Heutzutage muss alles immer schnell gehen. Keiner hat Lust, zu warten, jeder will alles immer gleich und sofort. Und ich nehme mich da nicht aus. Doch ich habe gelernt, zumindest hin und wieder einen Gang zurückzuschalten. Dann mache ich bewusst manche Sachen langsamer: Ich esse langsamer, ich gehe langsamer, ich lasse mir mehr Zeit beim Anziehen. Das fühlt sich anfangs ein wenig seltsam an und ich komme mir vor wie in Zeitlupe. Aber ich nehme dann viel mehr Dinge wahr – allein dafür lohnt es sich.

Sinnlich essen

Wir essen täglich mehrere Male. Was also liegt näher, als das Essen zu einer Achtsamkeitsübung zu machen anstatt es hektisch hinunterzuschlingen? Ausserdem sind beim Essen mehrere Sinne beteiligt – wir schmecken es, wir riechen es und wir achten darauf, wie es aussieht. Deshalb nehme ich mir immer wieder mal extra Zeit, mein Essen zu geniessen, sorgfältig zu kauen und darauf zu achten, wann ich satt bin. Extratipp: Verbinde deine Augen und lass dir von Freunden eine unbekannte Speise servieren!

Gegenstände ertasten

Mach einfach mal die Augen zu und lass deine Finger über die Gegenstände gleiten, die gerade in deiner Nähe sind: dein Smartphone, das Blatt einer Zimmerpflanze, deine Jeans oder deine Sonnenbrille. Spüre, wie unterschiedlich sich diese Dinge anfühlen, ob sie warm oder kühl sind, wie sie riechen, wie schwer sie sind. Fühlst du, wie du allmählich ruhiger wirst, wie du entspannter atmest und sich deine Sorgen verflüchtigen?

Starte gleich jetzt!

Du siehst: Achtsamkeit ist eine Methode, die total praktisch ist und sich jederzeit umsetzen lässt. Auch, wenn man sich bewusst dafür Zeit nehmen muss – der Alltag ist voll von Ablenkungen. Aber Und je öfter du die Übungen durchführst, umso leichter fallen sie direinfacher und selbstverständlicher werden sie. Und was ich wichtig finde, ärgere dich nicht über dich selbst, wenn es trotz guter Vorsätze nicht sofort klappt. Lass Dir Zeit und versuche es wieder und wieder. Es lohnt sich!

Welche Achtsamkeitsübungen wendest du an? Und wie wirken sie sich auf dein Wohlbefinden aus? Poste auf Facebook oder Instagram! #getinspiredbygiulia