Fitness im Alltag

Um körperlich fit zu sein, braucht es kein Trainingsprogramm und kein Fitnessstudio. Der Alltag ist voller Chancen für Bewegung.

Gelegenheit macht fit

Der Schlüssel zur Fitness heisst Bewegung. Und die lässt sich problemlos in den Alltag integrieren. Dafür brauchts nicht viel Zeit, keine Geräte und kein Fitnessabo. Es geht oft einfach darum, die Bequemlichkeit zu überwinden. Zugegeben: Die verlockt auch mich immer wieder einmal. Doch ich habe ein paar bewährte Tricks!

Bewegung statt Motor

Velo statt Auto fahren, beim Busfahren extra zwei Haltestellen früher aussteigen und den Rest zu Fuss gehen: So einfach und logisch das tönt, so schwierig ist es manchmal, der Verlockung zu widerstehen, es doch anders zu tun. Du gehst mit dem Auto einkaufen? Dann wähle ganz einfach den Parkplatz, der am weitesten Weg vom Eingang des Ladens ist. Meine Erfahrung ist, dass die Umstellung beim Umdenken beginnt. Fang einfach mal an, freue Dich über die Bewegung und das Draussensein und mach es wieder und wieder, bis das Velofahren und Zu-Fuss-Gehen einfach Routine und für Dich die normalste Sache der Welt ist. Das Gleiche gilt fürs Treppensteigen statt Liftfahren. ;-)

Abwechslung in der Pause

Arbeitspausen sollten wir dazu nutzen, etwas anderes zu tun als davor und danach. Die Pause im Training nutze ich zur Entspannung oder zur leichten Bewegung anderer Muskelpartien, die Pause beim Lesen für ein paar Übungen. Wer bei der Arbeit sitzt, kann Pausen für ein paar Bewegungseinheiten nutzen, wer körperlich arbeitet, mag vielleicht eine Runde stretchen. Ausgleich ist wichtig für die Fitness und das Wohlfühlen!

Telefon und Fitness

Ich weiss nicht, wie viel Zeit ich am Telefon verbringe. Besprechen, planen oder fast ewig mit Kolleginnen plaudern ... Es sind Stuuunden! Zeit, die ich zum Teil durchaus auf dem Sofa verbringe, gerne aber mit Bewegung verbinde. Zum Telefonieren brauche ich ja nur eine Hand – mit Headset nicht mal die. Der Rest kann bewegt werden. Umhergehen, Arme kreisen, Rückenübungen ... Fitness im Alltag! Und übrigens: Ist mein Gesprächspartner nicht weit weg, gehe ich gleich persönlich vorbei (siehe Tipp oben). Funktioniert auf jeden Fall auch im Bürokomplex: vorbeigehen statt telefonieren!

Übungen verbinden

Was im Spitzensport gilt, stimmt auch für die Fitness im Alltag: Routine ist entscheidend! Mein Tipp: Bewegung gleich fix mit bestimmten Tätigkeiten oder Tageszeiten verbinden. Ein paar Knie- und Rumpfbeugen sowie Liegestützen am Morgen helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Körper fit zu halten. Wer das regelmässig macht, spürt direkt, wie die Fitness zunimmt! Eine weitere mögliche Routine: Zum Fernsehen nicht auf die Couch liegen, sondern Übungen machen. Egal ob mit einem Hometrainer, Dehnungsübungen, Kraftübungen oder gar ein Fitnessvideo. Möglichkeiten sich vor dem Fernseher zu betätigen gibt es mehr als genug.

Lass die Fitness in Deinen Alltag!

Also: Durch Bewegung kommst Du zur Fitness – und durch Routine zur Bewegung. Dass Du vor dem Fernseher oder am Telefon Übungen machst, mag dir am Anfang seltsam vorkommen. Fang an und mach weiter, dann kommt die Routine automatisch, die Bewegung wird einfach Teil deines Alltags – und deine Fitness nimmt laufend zu! Und falls Dich jemand bei den Übungen sieht komisch anschaut: Lade ihn oder sie doch einfach zum Mitmachen ein. ;-) Der Anfang ist wichtig, am besten legst Du gleich los! Und wenn Du auf tolle Fitness-im-Alltag-Ideen kommst, teile sie mit uns – unter dem Hashtag #getinspiredbygiulia